Thomas Locher

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18. MARX / CAPITAL ( COMPULSORY LABOUR IS JUST A PROPERLY MEASURED BY TIME, AS COMMODITY-PRODUCING LABOUR; BUT EVERY SERF KNOWS THAT WHAT HE EXPENDS IN THE SERVICE OF HIS LORD, IS A DEFINITE QUANTITY OF HIS OWN PERSONAL LABOUR POWER), 2009
Holz, Acryl, Aluminium
156 x 180 cm

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GIFT. TO GIVE. GIVING. GIVEN. GIFT, IF THERE IS ANY...(J.D.)#2, 2006
Laserchrome auf Dibond, gerahmt, Ed. 2
131 x 102,6 cm

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GIFT. TO GIVE. GIVING. GIVEN. GIFT, IF THERE IS ANY...(J.D.)#5, 2006
Laserchrome auf Dibond, gerahmt, Ed. 2
128,4 x 100 cm

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GIFT. TO GIVE. GIVING. GIVEN. GIFT, IF THERE IS ANY...(J.D.)#12, 2006
Laserchrome auf Dibond, gerahmt
110 x 135,5 cm

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Universal declaration of human rights / Article 9, No one shall be subjected to arbitrary arrest, detention or exile., 2005/06
C-print auf Diasec, Aluminiumrahmen, Ed. 2
121 x 98,4 cm

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A-Q, 2002
Edelstahl (spiegelpoliert), pulverbeschichtetes Aluminium
228 x 180 x 15 cm

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Politics of communication / Large series, 2000
Aluminium, Stahl (puderbeschichtet, lackiert), Folie Siebdruck, Ed. 3
142 x 148 x 5 cm

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Fenster #8, Ware wird produziert um verkauft zu werden., 1999
Fenster (Schüco System), Glas, Siebdruck
80 x 80 x 12,5 cm

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Fenster #11, Was mir gehört kann nicht dir gehören., 1999
Fenster (Schüco System), Glas, Siebdruck
80 x 80 x 12,5 cm

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Window / Construction # 1, The Slave is dependent on the Master, 1998
Fenster, Aluminium, Siebdruck
200 x 211,5 x 111,5 cm

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1.1. - 7, 1994
Fotografie
145 x 105 x 6,5 cm

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Either-Or / More Or Less, 1989
Siebdruck auf Formica montiert auf Holz
4-tlg., je 160 x 108 x 8 cm

Thomas Locher

Der für die neo-konzeptuelle Kunst richtungsweisend arbeitende, deutsche Künstler Thomas Locher (1956) ist durch seine raumgreifenden Textarbeiten und Installationen international bekannt geworden. Er beschäftigt sich seit Jahren konsequent mit prinzipiellen Grundlagen, wie der grammatikalischen Ordnung von Sprache und der Komplexität ihrer Funktionsweise, Gesetzestexten oder Ökonomie, Grundlagen, die unumstößlich wirken, aber dennoch über eine Portion Fiktionalität verfügen. Seine Auseinandersetzung mit Bedeutungssystemen erstreckt sich auch auf ihre Inhalte, besonders auf die politischen Implikationen und die praktischen Auswirkungen auf die Lebenswirklichkeit von Individuen und Gruppen. Bespricht man Thomas Lochers Werke, ist man verführt, der Begrifflichkeit ihrer zugrunde liegenden Theorien zu folgen. Doch stellen seine Arbeiten keine sprachwissenschaftlichen oder soziologischen Forschungen, keine ins Bild gesetzten Theorien dar. Sie stehen als Kunstwerke, als ästhetische Einheiten für sich, Ihre konsequente Gestaltung – auf den ersten Blick nüchtern, spröde, auf den zweiten von Ironie durchsetzt – lassen uns seinen Überlegungen auch ohne Rückbezug auf Theorien folgen.

Thomas Locher stellte weltweit aus, u. a. in der Tate Gallery, Liverpool (1989), im Museum of Contemporary Art, Sidney (1992), im Museum of Modern Art, Saitama/Japan (1994), in den Deichtorhallen, Hamburg (2004) und im Museum of Modern Art, New York (2006). Lochers Arbeiten sind heute in großen öffentlichen Sammlungen vertreten, wie im Museu d’Art Contemporani de Barcelona, im Museum of Modern Art, New York, in der Vancouver Art Gallery, in der Grafischen Sammlung Albertina, Wien und in der Staatsgalerie Stuttgart.