Martin Dammann

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Abendessen, 2012
Aquarell auf Papier
182 x 272,5 cm

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Weihnachten, 2012
Aquarell auf Papier
169 x 237 cm

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Tänzchen 1, 2012
Aquarell auf Papier
117 x 86 cm

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4

Tänzchen 2, 2012
Aquarell auf Papier
86 x 117 cm

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5

Tänzchen 3, 2012
Aquarell auf Papier
117 x 86 cm

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Tänzchen 4, 2012
Aquarell auf Papier
117 x 86 cm

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Tänzchen 5, 2012
Aquarell auf Papier
117 x 86 cm

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8

Mündung, 2012
Aquarell auf Papier
117 x 182 cm

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9

Jammertal, 2012
Aquarell auf Papier
161 x 263 cm

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Im Ring, 2012
Aquarell auf Papier
155 x 245 cm

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Nirgendwo, 2011
Aquarell auf Papier
194 x 134 cm

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outremer, 2010
Aquarell auf Papier
143 x 222 cm

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Am Licht, 2008
Aquarell auf Papier
146,5 x 95,5 cm

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Hydra, 2007
Aquarell auf Papier
148,5 x 97 cm

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Ophelia, 2007
Aquarell auf Papier
182 x 262 cm (gerahmt)

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Sonora Still 3, 2008
Aquarell auf Papier
118,5 x 155,5 cm

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17

Sonntag Nachmittag, 2006
Aquarell auf Papier
136,5 x 140 cm

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Unterm Licht, 2008
Aquarell auf Papier
176 x 176 cm

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White nights, 2008
Aquarell auf Papier
203 x 293 cm

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Verdachtsmoment 1, 2008
Light Jet -print auf Aludibond
Ed. 2 + 2 AP
72 x 66 cm (gerahmt)

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Verdachtsmoment 2, 2008
Light Jet -print auf Aludibond
Ed. 2 + 2 AP
72 x 66 cm (gerahmt)

Martin Dammann

Der Künstler Martin Dammann beschäftigt sich mit dem ebenso stark besetzten wie aktuellen Thema des Wechselspiels von Krieg, dessen medialer Berichterstattung und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmung. Originalfotos, Filmausschnitte ab der Zeit um den Ersten Weltkrieg bis hin zum Kosovokonflikt sowie die allgemeinen Methoden moderner Kriegsführung bilden den Ausgangspunkt für seine gezeigten großformatigen Aquarelle, Videoarbeiten, und Fotoserien. Inspiration und Material erhält der Künstler durch seine Arbeit für die Sammlung des Londoner Archive of Modern Conflict, das sich auf private Kriegsfotografie spezialisiert hat und für das er seit Jahren Fotos ankauft. Der Künstler schafft eine vorsichtige Annäherung an das Medium der Fotografie und nimmt dem kurzen Moment, in dem das Foto belichtet wurde, durch die Transformation in die „sanfte“ Technik des Aquarells, seinen direkten Wirklichkeitsanspruch. Das ermöglicht gleichzeitig dem Betrachter ein ganz neues subjektives Interpretationsspiel. Für den Betrachter ergeben sich durch Dammanns Transformation in die verschiedenen Medien zweierlei Bedeutungsfelder: das individuelle, persönliche und das der allgemeinen Wirkungsmacht von Bildern und Geschichtsschreibung. Thematisiert wird auch die Veränderung der Wahrnehmung der Wirklichkeit durch den zunehmenden Einfluss der Mediatisierung auf unsere persönlichen Einstellungen und Werte. Die Arbeiten haben mit Auflösung, Durchdringung und Verschwinden zu tun und sind verbunden durch die Sehnsucht, in Bildern einen Punkt der Wirklichkeit außerhalb ihrer selbst zu erreichen, einen Punkt der sich immer weiter zu entfernen scheint.

Martin Dammann’s Werke waren u. a. im Museum Folkwang, Essen (2001), in der Konrad Adenauer Stiftung, Berlin (2002) und der  53. Biennale in Venedig (2009) zu sehen. Er nahm 1997 am Projekt Hybrid Workspace der Documenta X und der Werkleitz Biennale teil. Im Jahr 2009 zeigte er seine Arbeiten in einer Überblicksausstellung (‘Fremde Freunde’) in der Kunsthalle Recklinghausen, im Zuge dessen ein gleichnamiger Katalog entstand.