Rausch -- Laute

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Rausch, Laute, 2017, Ausstellungsansicht, Foto: Matthias Bildstein, Courtesy Georg Kargl Fine Arts, Vienna

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Rausch, Laute, 2017, Ausstellungsansicht, Foto: Matthias Bildstein, Courtesy Georg Kargl Fine Arts, Vienna

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Rausch, Laute, 2017, Ausstellungsansicht, Foto: Matthias Bildstein, Courtesy Georg Kargl Fine Arts, Vienna

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Rausch, Laute, 2017, Ausstellungsansicht, Foto: Matthias Bildstein, Courtesy Georg Kargl Fine Arts, Vienna

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Rausch, Laute, 2017, Ausstellungsansicht, Foto: Matthias Bildstein, Courtesy Georg Kargl Fine Arts, Vienna

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Rausch, Laute, 2017, Ausstellungsansicht, Foto: Matthias Bildstein, Courtesy Georg Kargl Fine Arts, Vienna

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Rausch, Laute, 2017, Ausstellungsansicht, Foto: Matthias Bildstein, Courtesy Georg Kargl Fine Arts, Vienna

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Rausch, 1st draft for „Laute“, 2016, 30 x 40 cm, acrylic on canvas

 

Rausch
Laute
15/09/2017 - 30/11/2017

Eröffnung: 14/09/2017  18 - 21 Uhr
20:30  Performanz - Heinrich Dunst

Am Ende des Tages bilden Laute als Erfassung von 
Gehörtem und Gelesenem die Angehensweise für eine 
malerische Decodierung.
 
Der Versuch einer Einordnung: Wesentliche Sätze und 
bedeutungsleere Worte werden festgehalten. 
Die Zersetzung von Sinn und Sprache wird zu 
bildhafter Poetik.
 
In Bezug zum tränenförmigen Instrument, das die 
gleichnamige Bezeichnung Laute trägt, siedeln sich die 
Werke zwischen Gehörtem, Lärm, Melodie, Klang und 
Wortlaut an.
 
Die Anfertigung der Überschreibungen besteht als
fortwährende Analyse von Beziehungen, die sich 
zwischen subjektiver Wahrheit, Wirklichkeit und 
Unverstand anordnen.
 
Die Ausführung der Textüberlagerungen steht im 
Widerspruch zur neuzeitlichen roboterhaften Text-
und Sprachform. Als Materialisierung von Zeit, der 
Darstellung des Verlaufs von Zeit und gleichermaßen 
Zeitlosigkeit entsteht so ein Dokument persönlicher 
Aufarbeitung.
 
Die Bilder arbeiten den Bedeutungsgehalt von 
sprachlichen Ausdrücken auf, die das menschliche 
Denken prägen und die Art unseres Handelns 
maßgeblich beeinflussen.
 
Es bleibt die Abhandlung eines unlesbaren Textes,
der über die Ohnmacht der Sprache reflektiert und 
übers Stottern bis hin zum Aufschrei führt.
 
Die Unfarbe Gold verweist auf die Endlosigkeit.